altersgerechtes Wohnen
„Altersgerechtes Wohnen“ beschreibt Wohnverhältnisse, die es dem Bewohner ermöglichen, möglichst lange autonom und ohne fremde Hilfe zu leben.
Hierbei sollten möglichst alle Barrieren (z. B. Stolperfallen) beseitigt werden und der Einsatz sämtlicher erleichternder Hilfsmittel abgewogen werden. Schließlich möchten die wenigsten Menschen ihre Wohnung oder ihr Haus verlassen, nachdem sie Jahrzehnte dort nicht nur gewohnt, sondern auch gelebt haben.
Wenn man in jungem Alter eine Immobilie erwirbt, denkt man vielleicht noch nicht darüber nach, welche Bedürfnisse man in höherem Alter hat. Jedoch lohnt sich die rechtzeitige Berücksichtigung dieser Faktoren, da ein nachträglicher Umbau meistens erheblich teurer ist.
Neben einem möglichst barrierefreien Zugang zur Immobilie (keine oder wenig Stufen, vorhandene Handläufe usw.) sind vor allem die Gestaltung des Badezimmers und der Küche von großer Bedeutung. Grundsätzlich gilt es, diese Bereiche ohne große Hindernisse wie Höhenunterschiede, glatte Bodenflächen und ausreichend vorhandene Sitzgelegenheiten zu gestalten.
Hier finden Sie eine Checkliste des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema „altersgerechtes Wohnen.
Ist_meine_Wohnung_altersgerecht.pdf (serviceportal-zuhause-im-alter.de)
